Der Poolgedanke
Unabhängigkeit hat ihren Preis. Den Chancen des liberalisierten Gasmarktes stehen unweigerlich höhere Risiken und Kosten gegenüber. So stimmen beispielsweise prognostizierter und tatsächlicher Absatz selten exakt überein. Die Differenz schlägt sich in Kosten für Ausgleichsenergie und Strukturierungsbeitrag nieder – ein Risiko, das vor allem Einzelbilanzkreise besonders hart trifft. Je kleiner das gemanagte Portfolio ist, umso geringer ist die Chance, dass sich gegenläufige Fehler ausgleichen. Bei großen Portfolios nähert sich die Fehlerverteilung dagegen dem statistischen Ideal an.
Hier liegt der Vorteil unseres Poolmodells: Alle Partner im Pool verbinden ihre Bilanzkreise, so dass Abweichungen zwischen Prognosen und Allokationen im übergreifenden Rechnungsbilanzkreis ex post auf Basis eines transparenten und fairen Modells saldiert werden. Den gleichen Effekt nutzen wir beim Poolen von Systemen und Personal um für alle unsere Kunden die Kosten zu senken.
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Transparente und faire Verteilung der Ausgleichsenergie- und Strukturierungsbeitragsrisiken unter den Poolpartnern. Die eigene Bilanzkreissteuerung bleibt erhalten. |
Der Pool beweist seine Vorzüge aber nicht nur ex post im Bilanzkreis, sondern auch ex ante. Sie können mit den Poolpartnern auf diese Weise offene Positionen schließen. Kommt ein Geschäft zustande, teilen sich die Partner den Bid/Ask-Spread – eine ebenso transparente wie faire Lösung, von der beide Partner profitieren.
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Beide Poolpartner schließen eine offene Position von 100 MWh und profitieren jeweils mit 0,20 €/MWh vom Bid-/Ask-Spread. |